Praxis-Goldregen
in Leinfelden-Echterdingen und Pliezhausen


Panikattacken was tun?

Audio-Kurs: Erste Hilfe bei Panik

Diesen Audio-Kurs möchte ich Ihnen als Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung stellen. Ich hoffe Sie finden hilfreiche Anregungen......


Artikel über Angststörungen von Martina Weiblen 30. März 2017______________________________________________________________

Was ist eine Panikattacke?

Eine Panikattacke ist eine - als überwältigend empfundene Angstreaktion.

Die Panikattacken beginnen abrupt und sind nicht auf eine spezielle Situation bezogen. Sie treten spontan auf.

Oft treten mehrere Symptome gleichzeitig auf:

  • Herzklopfen oder      beschleunigter Herzschlag
  • Schwitzen
  • Zittern
  • Gefühl der Atemnot
  • Beklemmungsgefühle in der Brust
  • Übelkeit
  • Mundtrockenheit
  • Schwindel, Unsicherheit, Benommenheitsgefühle 
  • Das Gefühl in Ohnmacht zu fallen
  • Unwirklichkeitsgefühle
  • Angst die Kontrolle zu verlieren
  • Angst verrückt zu werden
  • Angst zu sterben
  • Taubheit- oder Kribbelgefühle
  • Hitzewallungen
  • Kälteschauer

 

Die Panikattacken sind nicht mit besonders gefährlichen Situationen verbunden.

Diese auftretenden Symptome können innerhalb von 10 Minuten ihren Höhepunkt erreichen.

Panikattacken dauern im Durchschnitt 30 Minuten lang.

Angst ist eigentlich ein natürliches Gefühl, um uns vor Gefahren zu schützen. Evolutionsbedingt ein sehr wichtiges Hilfsmittel, um zu überleben.

Wenn Sie aber das Gefühl haben, dass Sie unter Ängsten leiden, die in Situationen auftreten, in denen keine reale Gefahr oder Bedrohung besteht - haben Sie eine Angst entwickelt, die seelischen Belastungen geschuldet ist.

Wenn Sie vermuten, dass Sie unter Panikattacken leiden - weil Sie sich bei den Symptomen wieder finden, ist eine rasche und wirksame Hilfe für Sie sicher sehr wichtig. Denn Ängste können das Leben massiv beeinträchtigen.

 

Was ist eine Phobie?

Die bekannteste Phobie ist die Agoraphobie. Es ist die Angst vor Menschenmengen, vor öffentlichen Plätzen, vor dem Alleinreisen und vor dem Reisen mit weiter Entfernung von zu Hause. Typisch bei der Agoraphobie ist die Angst vor der Angst (die Erwartungsangst). Es wird im Vorfeld, in größter Anspannung erwartet, dass die Angstanfälle auftreten, sobald Sie in die auslösende Situation kommen. Wer unter einer Agoraphobie leidet, hat sehr große Angst, sich zu weit von sicheren Orten und Personen zu entfernen oder nicht fliehen zu können, sondern der Situation ausgeliefert zu sein.

Die Klaustrophobie ist die Angst vor engen, geschlossenen Räumen.

Die Akrophobie ist die Höhenangst. 

Dann gibt es noch Phobien vor bestimmten Tieren - wie zum Beispiel die Spinnenphobie oder die Hundephobie.

Angst vor Naturelementen wie Gewitter und Wasser.

Angst vor Verletzungen, Blut , Spritzen oder Zahnarztbesuchen. 

Die Konfrontation mit dem Lebewesen oder der Situation führt zu einer Angstreaktion bis hin zu einem Angstanfall (Panikattacke).

Diese Attacke kann nicht unterdrückt werden. 

Was ist eine soziale Phobie?

Bei der sozialen Phobie hat ein Mensch sehr große Angst vor Situationen, in denen er sich blamieren könnte. Sie fürchten Situationen, in denen Sie im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen und sich peinlich verhalten (Angst vor dem Erröten) könnten.

Diese Situationen treten zum Beispiel auf beim Sprechen in der Öffentlichkeit - vor kleinen und großen Gruppen.

Sie haben Angst vor zahlreichen sozialen Aktivitäten.

Sie haben Angst negativ bewertet zu werden. das zeigt sich zum Beispiel als Redeangst.

Die Symptome sind (beispielsweise einen Vortrag vor einer Gruppe halten):

  • Erröten
  • Zittern
  • Angst zu erbrechen
  • Plötzlicher starker Harndrang oder Durchfall

Eine soziale Phobie hat einen hohen Leidensdruck für den Betroffenen. Denn wir befinden uns ja ständig in der Interaktion mit anderen Menschen. Oft behindert es auch massiv einen beruflichen Werdegang. Weil diese Menschen sehr große Angst vor Konferenzen, Sitzungen und Besprechungen haben. Sie haben Angst davor, etwas sagen zu müssen, sich es nicht zu trauen oder dass man bemerkt, wie unsicher sie sind. 

Soziale Phobien gibt es sehr häufig (über ein Zehntel in der Bevölkerung). Leider trauen sich viele Menschen nicht darüber zu sprechen und sich Hilfe zu nehmen.

Panikstörungen treten in Deutschland bei ca. 6 % der Bevölkerung auf, Phobien bei 9-12 % und die soziale Phobie bei 12 %. Das heißt - sehr viele Menschen leiden unter Ängsten. Und die Tendenz ist steigend.


Hier ein kleiner Auszug über mögliche Ursachen für eine Angststörung:


  • Sie haben als Kind viel Belastendes erlebt 
  • Sie hatten als Kind nicht die Sicherheit und Geborgenheit, die ein Kind braucht 
  • Sie haben traumatische Erfahrungen gemacht, die Sie nicht verarbeiten konnten
  • Sie haben schwere Verluste erlebt
  • Sie haben nicht gelernt Ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und auf Ihre Bedürfnisse einzugehen
  • Sie durften nicht lernen auf Ihr Bauchgefühl zu hören und das auszuwählen, was sich für Sie stimmig anfühlt



  So helfe ich Ihnen Ihre Ängste zu bewältigen:




Ich kombiniere die Gesprächspsychotherapie mit der systematischen Desensibilisierung aus der Verhaltenstherapie.

Ich möchte, dass Sie Erleichterung erleben, in dem Sie sich wieder finden...


Ich möchte mit Ihnen gemeinsam heraus finden, was Sie unglücklich macht und warum Ihre Seele diese Hilferufe - in Form von Panikattacken - aussendet.   

Ich möchte, dass Sie verstehen, was Ihnen fehlt und was Sie verändern könnten, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Angst ist oft ein Zeichen, dass sich ein Mensch wenig spürt.... Dass die Angst sagen möchte: Du hast dich verloren - du bist mit deinem Fokus zu sehr bei den Anderen... 

Aber woher sollen Sie wissen, wieSie Ihren Bedürfnissen gerecht werden können, wenn Sie das nie gelernt haben? Vielleicht kennen Sie das gar nicht. Und so wie Sie es jetzt leben ist für Sie ganz normal...

Ihre Ängste drücken "indirekt" Ihre Themen aus. Ihre Angst zeigt sich, weil es eine Schiefllage gibt.

So kann zum Beispiel eine Klaustrophobie eine Übertragung sein -aus Situationen, in denen Sie zu wenig Platz bekommen haben, für das, was Sie brauchen. Das muss nicht die Ursache sein, aber es kann sein, dass Ihre Angst das ausdrückt...

Was genau dahinter steckt, möchte ich gerne mit Ihnen besprechen und heraus finden.... 

Dann können wir eine Angsthierarchie aufstellen und Ihren Angstthemen einen Schweregrad zuordnen. Es gibt bestimmt Situationen, die machen Ihnen sehr viel Angst, mittelmäßig Angst und auch wenig Angst. Das ist für uns ein guter Leitfaden - mit welchen Situationen wir beginnen können, Ihre Angst anzugehen. Immer mit den kleinsten Situationen, die keine Überforderung auslösen. Und wenn Sie dann erleben, dass es Ihnen gelingt - einen Schritt nach dem Anderen zu gehen - werden Sie mit einer sanften Methode - Ihr Leben wieder zurück gewinnen.

Bis Sie sich wieder sicher fühlen und wissen, was zu tun ist, wenn sich die Ängste melden.

Wenn Sie es wünschen, unterstütze ich Sie auch gerne mit Heilungsritualen für das innere Kind. Denn oft liegt die Ursache für Mangel und Not - für Leid und Schmerz - für Angst und Schutzlosigkeit in der Kindheit....

Falls Sie dieses Thema mehr interessiert, lesen Sie hier bitte weiter